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Green Paper / Ökostrom

Nachhaltig: Beim Strom genauso wie beim Papier.

Für 2000 KWh entstehen bei herkömmlichen Stromanbietern ca. 1000 kg CO2, bei unserem unabhängigen Stromversorger EWS Schönau wird für die gleiche Strommenge nur 46 kg CO2 emittiert - das ist weniger als ein Zwanzigstel.

Durch unseren Wechsel zu regenerativer Energie (seit 2007) fördern wir über den Strompreis neue, dezentrale Energieanlagen.

Unser Papier - so gut wie Bio.

Ökologisch gesehen könnte man das von Disegno eingesetzte Papier als „Bio-Produkt“ bezeichnen. Alle Rohmaterialien für unser Premium Kraftpapier werden über unsere Zellstofflieferanten ausschließlich aus FSC oder PEFC zertifizierten Wäldern bezogen.

Damit schützen Sie als Disegno Kunde lebenswichtigen Naturraum. Denn in diesen Wäldern haben alte und junge Bäume genauso Platz wie entwurzelte Bäume. Ein Refugium für Tiere und Pflanzen. Ein solcher Rohstoff liegt preislich höher, als Raubbau-Holz, dessen wahre Kosten leider durch Verlust von Arten, Klimaerwärmung und Erosion von uns allen getragen werden.

Hauptsächlich setzen wir für unser Papier Holz ein, das in Sägewerken und Schleifereien nicht verwendet werden kann. Auch das bei Sägewerken ungenutzte Restholz ist für uns ein wertvoller Rohstoff. Tropenholz - selbst mit Zertifizierung - kommt bei uns nicht zum Einsatz. Abgesehen von dem viel zu weiten Transportweg sind die Fasern des Holzes zu kurz, um unsere hohen Anforderungen an die Reißfestigkeit des Papiers erfüllen zu können. Für unser Disegno Geschenkpapier benötigen wir die langen Fasern heimischer Arten wie Fichte oder Kiefer.

Die Wälder liegen direkt im Einzugsgebiet der Papierfabrik - und wie all unsere Zulieferer in Westeuropa. Das spart Transportkosten und CO2. Unsere Kraftpapiere werden übrigens aus reinem, ungebleichtem Faserpapier gewonnen. Unser weißes Papier ist chlorfrei gebleicht.

Unsere Zellstoffmühle spart Energie und CO2 und produziert dabei noch Strom.

Normalerweise wird bei der Papierherstellung der in der Zellstoffmühle gewonnene Zellstoff mit großem Aufwand zu Ballen getrocknet. Diese Ballen werden dann zum Papierhersteller transportiert, um dort wieder eingeweicht, zu Papierbahnen gewalzt und ein 2. Mal getrocknet zu werden.

Unser Papierproduzent verbindet beide Produktionsschritte. So kann der noch nasse Zellstoff direkt zu Papier weiterverarbeitet werden (Nassintegration). Das spart nicht nur Transportwege, sondern vor allem den hohen Energieaufwand für die Trocknung.

Zusätzlich wird Lauge, die bei der Zellstoffproduktion entsteht, zur Stromerzeugung verfeuert. Eine regenerative Energie, mit der die Mühle weit mehr deckt als nur den Eigenbedarf des Unternehmens.


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